Selbstbeschreibung kann ich nicht besonders gut, aber whatever here you go:
Ich bin Madita, 17, aus der Nähe von Dortmund. Meine Lieblingsjahreszeit ist der Herbst, und wenn es einen Ort gibt an dem ich jetzt am liebsten wäre, dann ist das eindeutig und ohne Wiederrede New - fucking! - York.

Freitag, 25. April 2014

#Lifestyle

Es ist manchmal schwierig zu entscheiden. In jedem Fall kann man nicht alles bekommen. Und es gibt Gewinner wie auch Verlierer. Dieser Tatsache muss man sich bewusst sein.
Aber dann hängt die Entscheidung letztendlich nur von einem selber ab und man hofft, dass es die Richtige war.

Wir werden heutzutage vor so viele verschiedene Entscheidungen gestellt, die wir uns nicht ausgesucht haben. Und früher als wir jünger waren, haben unsere Eltern diese Bürde für uns übernommen. Und obwohl ich weiss, das Eltern so etwas zumindest in den meisten und idealsten Fällen sehr ernst nehmen, mussten sie eine Entscheidung dennoch für jemand anderen und nicht sich selbst fällen. Das mag einem nicht sofort logisch erscheinen, aber in diesem Moment haben sie die Verantwortung für ihr Kind übernommen und das Kind wiederum hat - mehr unabsichtlich und ohne groß darüber Bescheid zu wissen - die Verantwortung abgegeben. Nun man könnte sich jetzt streiten, inwiefern ein Kind Verantwortung in diesem Fall tatsächlich abgegeben hat, aber Fakt ist, das es passiert ist. Und dieser Zustand ist das, wonach wir uns alle sehnen. Das jemand die Verantwortung für unsere Entscheidungen trägt und wir nicht selbst entscheiden müssen.
Die meisten Entscheidungen sind von belangloser Natur, obwohl ihr genaueres betrachten uns etwas ganz anderes offenbahrt. Wenn der Wecker klingelt, mache ich ihn aus und bleibe noch liegen oder stehe ich jetzt sofort auf? Dusch oder frühstücke ich zuerst? Nehm ich den Bus oder die Bahn zur Arbeit? Soll ich lieber absagen heute Abend oder feier ich ausgiebig? Lerne ich nun für die Prüfungen oder lenke ich mich solange ab, bis mein Gewissen mich zu sehr plagt?
All diese Entscheidungen treffen wir meist aus einer Laune heraus, aus einer Art Instinkt geleitet, von dem wir glauben, dass er uns weiterbringt und sich positiv auswirkt. Wir vernachlässigen dabei meist die Logik, die uns sagt, was wohl ein ideales Ich tuen würde. Oder wir folgen absichtlich nicht diesem Ideal, aus Wut, Trauer oder sogar Rebellion. Eine Rebellion gegen wen? Gegen uns selbst? Das würde uns direkt wieder zum Anfangsgedanken der Verantwortungsabtragung bringen. Wir rebellieren gegen die Entscheidungsfreiheit. Denn eigentlich wollen wir gar nicht selbst entscheiden. Wir wollen, dass wir am Ende einen Sündenbock haben, an dem wir unseren Frust über die schlechte Entscheidung auslassen können. Denn wer macht sich schon gerne selbst zum Sündenbock?

Aber in jedem Moment, in dem wir uns befinden, und der uns zu einer Entscheidung zwingt, wählen wir doch immer die, die uns am besten oder leichtesten vorkommt. Und egal, was unsere Entscheidung für Konsequenzen mit sich bringt, wir werden mit ihnen leben müssen.
Letztendlich machen uns Entscheidungen genauso aus wie unsere Haarfarbe oder Augenfarbe. Sie sind ein Teil von uns, und meist ungewollt mitgebracht. Aber manchmal bekommen wir ein Kompliment für sie. Und das macht einen dann immer ein bisschen stolz.

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