Das ist eine sehr wichtige Frage für mich und womöglich eine, auf die ich erst eine Antwort bekommen werde, wenn es soweit ist. Das mag vielleicht Angst einflößend wirken, aber ich hoffe doch lieber auf das Beste, als jetzt zu versuchen meine Zukunft bis ins kleinste Detail durchzuplanen und dann festzustellen, das nichts (oder das meiste) letztlich nicht geklappt hat oder ganz anders gekommen ist als ich es mir erträumt habe. Davor habe ich nämlich viel mehr Angst als vor der Realität. Meine Träume behalte ich sehr streng verschlossen tief in meinem Kopf, und lasse sie so gut wie nie heraus. Denn wenn meine Träume zerstört würden, was bliebe mir dann noch? Die Realität ist längst nicht so befriedigend wie die Fantasie. Haha, das hat sich jetzt ganz falsch angehört!! Nein nein, ich rede von meinen Träumen, meinen Wünschen an mein Leben, an eine Familie, an Freunde, an Karriere, ...
Seit längerer Zeit hat sich nun ein Gedanke in meinem Bewusstsein gefestigt, den ich am letzten Sonntag zum Teil in die Tat umgesetzt habe. Ich möchte Medizin studieren und Ärztin werden. Was für eine weiß ich noch nicht. Nur, dass ich unbedingt Medizin studieren möchte. Ohja. Das wird hart, sicher, da mein Abitur vor allem nicht besser als 2,5 ausfallen wird, wenn ich mich richtig, richgit anstrenge. Aber ich habe ja einen Plan, der mir helfen soll. Ich will nicht direkt nach meinem Abi studieren gehen. Ich will zunächst eine Ausbildung machen, denn wie ich erfahren habe, werden Leute selbst bei Universitäten viel lieber mit Praxiserfahrung genommen. Katsching!! ;) Aber natürlich hoffe ich auch darauf, einen ersten Einblick in meinen Lebenstraum zu bekommen. Ich will das wirklich unbedingt. So sehr wollte ich eigentlich noch nie etwas... Macht mir selbst ein bisschen Angst :D Ich weiß, wenn ich etwas wirklich will, kann ich das schaffen. Und das werde ich auch.
Mir ist bewusst, dass diese Entscheidung einige Opfer mit sich bringen wird. Ich werde als Krankenschwester die meiste Zeit meiner 3-jährigen Ausbildung in einem Krankenhaus verbringen, unangenehme Aufgaben übernehmen müssen und sehr wenig und unregelmäßigen Schlaf bekommen. Aber so konkret kann ich mir das nicht vorstellen. Deshalb habe ich vor, nächstes Jahr ein FSJ zu machen. Bewerbungen sind abgeschickt, jetzt warte ich nur noch auf eine Antwort. Oh gott, ich bin so aufgeregt!! :))